Die Gärung, Wissenswertes von P-Metall

Die ältere Bezeichnung für Gärung: " die stoffliche Veränderung biotischer Stoffe (durch Lebewesen gebildete Stoffe), die mit erkennbaren Veränderungen der Stoffe, aber ohne Entstehung von Fäulnisgerüchen einhergehen, und die auch mit ( oder nur ohne) Zutritt von Luft ablaufen."


Neuere Bezeichung: "mikrobieller Abbau organischer Stoffe zum Zweck der Energiegewinnung ohne Einbeziehung externer Elektronenakzeptoren wie beispielsweise Sauerstoff (Dioxygen 02) oder Nitrat (No3).

geschichtliches:

um 1815 wurde die chemische Gleichung der Gärung von Joseph Louis Gay-Lussac aufgestellt


Begriffsbildung: "Die Bezeichnung Gärung wurde ursprünglich angewendet auf stoffliche Veränderungen biotischer Stoffe in Abwesenheit oder in Gegenwart von Luft, die mit erkennbaren Veränderungen der Masse einhergehen, beispielsweise mit Walle, Gasbildung, Erwärmung und Zersetzung, nicht aber mit Entstehung von Fäulnisgeruch.

Der Einfluss von Sauerstoff wurde bei der Definition nicht beachtet, auch nicht als Sauerstoff entdeckt war. Dementsprechend wurden die Vorgänge bei der Umwandlung von Most in Wein, von Bierwürze in Bier, von Wein in Essig als Gärung bezeichtnet und auch gegenwärtig ist das in der Technik üblich."