Die Geschichte der Rosenkugel


Seit über 1000 Jahren gibt es Rosenkugeln. Die Römer schmückten damit die Hauseingänge ihrer Villen. Sie waren ein Zeichen für Reichtum.

Die Venizianer schrieben den Rosenkugeln im 13. Jahrhundert geheimnisvolle Kräfte zu. Sie sollten, im Garten zwischen Kräutern und Blumen aufgestellt, böse Geister vertreiben bzw. fernhalten. Die Kugeln, so glaubte man, würden den Bösen Blick an ihre Urheber zurückwerfen. Dieser wurde dann auf der Stelle verflucht.

Die Kugeln hatten unterschiedliche Farben für unterschiedliche Faktoren. So sollte eine rubinrote Kugel Treue und Liebe bewahren. Achatgrün war zuständig für eine reiche Ernte und Topas war gegen Unglück.