Holz als Brennmaterial bei Grillen ist bei uns noch kaum bekannt.


Möchte man mit Grillholz erfolgreich seine Würstchen brutzeln,
sind einige Dinge zu beachten damit man sich das Grillen mit Holz
nicht verdirbt.

Als Grillholz benötigt man zunächst gespaltene Hartholzscheite (Buche eignet sich besonders gut).
Die Holzscheite sollten maximal 30cm lang und nicht viel dicker als 5-10cm sein.
Das Grillholz sollte eine Restfeuchtigkeit von 20% nicht überschreiten,
damit ein einwandfreier Abbrand und eine feine Glutentwicklung gewährleistet ist.
Buchenholz gibt dem Grillgut einen besonderen Geschmack und ist in der Handhabung sehr sauber.
 
Wer Grillholz kaufen möchte wendet sich am besten an seinen örtlichen Kaminholzhändler.
Der erklärt sich sicher bereit, einige ausgesuchte Buchenscheite für kleines Geld bereitzustellen.

Das Anfeuern:
Beginnen Sie in der Mitte der Feuerschale einen Turm zu stapeln. Immer zwei dünne Späne im Abstand von ca. 10cm nebeneinander.
Schicht für Schicht um 90° verdreht, so dass eine Art Kamin entsteht. Daran Schichten Sie das Grillholz.
Dünnere Scheite nach innen, dickere nach aussen.
In den Kamin legt man jetzt ein bis zwei Grillanzünder aus natürlichen Materialien
z.B. gewachste Holzwolle oder Hobelspäne. Keinesfalls sollten Esbit oder Zeitungen als Anzündhilfe benutzt werden.

Grillholz Glutbett aufbereiten:
Das Grillholz ist je nach Scheitdicke nach 30-45 Minuten abgebrannt.
Wenn keine Flammen mehr zu sehen sind, kann man langsam mit dem Grillen beginnen.
Die Glut wird nun gleichmäßig auf dem Boden des Grills verteilt, der Grillrost angebracht.
Aber Achtung: Es sollte nur noch Glut sichtbar sein und keine Flammen.

Nur so macht Grillen mit Holz richtig Spaß und man genießt ein umweltfreundliches und sauberes Grillvergnügen.

Guten Appetit.